11.04.2016 - Weitere Beweisstücke aufgetaucht...

Wer immer noch einen Film vom vorletzten Wochenende schiebt, kann sich an dieser Stelle das Ganze nochmal in Zeitlupe durch den Kopf gehen lassen... Um am Ende für sich zu rekapitulieren, wo er in der Nacht von Freitag auf Montag war.

10.04.2016 - Wo waren wir in der Nacht von Freitag auf Montag am letzten Wochenende?

*MP3 Player an -> Play> ...wo war ich in der Nacht von Freitag auf Montag?

Eine Liedzeile, die treffender das Wochenende in Weiden nicht beschreiben könnte und zum ganz eigenen Soundtrack für die Pilotencrew wurde. Nach einigen Tagen intensiver Recherche, Auswertung diversen Bildmaterials und Zeugenaussagen Beteiligter und unbeteiligter Dritte, haben wir im Folgenden versucht das komplizierte Puzzle des Puckbuster-Cups 2016 einigermaßen vollständig zusammenzusetzen. Eventuelle Lücken in der Chronologie sind beabsichtigt, oder auch nicht.

Samstag 5:30 Uhr Elbepark:
Dunkel, kalt, sehr zeitig - trotzdem ist die Vorfreude bei der vollzählig zum Dienst erschienenen Pilotencrew groß. Vollständig? Natürlich nicht ... ! Meta war der erste, aber auch der letzte Ausfall des Wochenendes. Nicht ansprechbar fand man ihn auf seiner Couch vor, man entschied im Sinne der Flugsicherheit den Flug nach Weiden ohne ihn anzutreten.

Samstag 8:30 Uhr Hans-Schröpf-Arena Weiden:
Ungewöhnlich pünktlich und ohne Stress landete die Pilotenstaffel in ihrem Wochenenddomizil. Großes "Hallo" bei der Begrüßung der Kabinennachbarn, der uns durchaus gut bekannten Piratencrew aus Amberg und ein noch größeres "Hallo" bei der Vorstellung der lokalen Aushilfspiloten Tobi, Flo und Benni aka Rastaman. Einhellige Meinung - coole Jungs die perfekt passen!

Samstag 9:25 Uhr Dresdner Ice Pilots vs. Vilspiraten Amberg
Der Spielplanersteller bescherte uns als Gegner zum Turnierauftakt gleich unsere Freunde aus Amberg. Während bei den Piloten eher das Motto "Erstmal ankommen, suchen und finden" stand, drehten die Piraten gleich ordentlich auf und versenkten das etwas träge Flugzeug der Piloten mit fünf sauberen Volltreffern. Positiv trotzdem die bereits jetzt schon sehr gute Stimmung und das vorbildlich herausgespielte Powerplaytor durch Keith.

Samstag 10:50 Uhr Dresdner Ice Pilots vs. Bayern Rangers
In Spiel zwei des Tages wurde die Aufgabe für die Piloten nicht gerade einfacher, stand man doch dem Turnierfavoriten, den Bayern Rangers, gegenüber. Die US-Boys, sogar gespickt mit Oberligaerfahrung, machten keine Gefangenen, schossen aus allen Lagen und wurden ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht. Trotzdem ganz starkes Spiel der Piloten, denn im ganzen Turnierverlauf gelang keinem Team den Rangers vier Gegentore einzuschenken. Xaver gleich zweimal, sowie Jana und Tobi sorgten mit ihren Toren für weiterhin beste Stimmung

Samstag 11.30 Uhr Mittagspause
Nachdem die ersten beiden Spiele nun schon bereits Geschichte waren, hatte sich die vier Stunden Mittagspause redlich verdient. Mehr oder weniger eishockeytypisch genossen die Piloten mit Biertrinken (wie immer), relaxen im Whirlpool (dekadent), schlafen (verdient) und häkeln (Golfspielen 2.0 für Hockeyspieler?) die Frühlingssonne jeder auf seine Art und Weise.

Samstag 15:30 Uhr Dresdner Ice Pilots vs. Puckbusters Weiden
Zum Abschluss des (Hockey-)tages wartete mit dem Gastgeber noch einmal ein ganz dicker Brocken auf die Piloten. Noch halb im Chillmodus und mit den Gedanken teilweise schon bei der Playersparty am Abend zeigte man das schwächste Spiel im Turnier und konnte aber auch diesmal, Tobi sei Dank, zumindest einen Torerfolg verbuchen. Aber egal, denn nun stand die Paradedisziplin der Piloten auf dem Plan - FEIERN!

Samstag 18:00 Uhr Taverne Rhodos
Nach Abschluss eines langen Hockeytags und ganz besonders zum Start in einen geplant langen Partyabend heißt es natürlich erst einmal ordentlich stärken. Welch ein glücklicher Zufall, dass gleich vis-a-vis der Eishalle der griechischen Kochkunst gefrönt wird. In voller Mannschaftsstärke, minus 2, drohte man dem Wirt seinen Quartalsumsatz bereits in den nächsten zwei Stunden zu erbringen. Leider schien dieser davon nicht zu sehr begeistert zu sein, denn schon die eigentliche Begrüßung guter Freunde fiel aus. Beim Griff in die Tiefkühltruhe verfehlte er zielgerichtet auch noch die Seezunge und zu guter Letzt wurden wir förmlich rausgeworfen. Gastfreundschaft hatten wir bisher anders kennengelernt ... ?

Samstag 20:00 Uhr Pension Christian, Schirmitz
Unterkunft nur drei Minuten Fußweg vom Ort der Playersparty entfernt - was gib es besseres?! Hochkonzentriert bereitete man sich bei Rapunzel im TV und mit Xavers Kampfmischung auf den wichtigsten Teil des Abends vor. Noch ein bisschen Gel ins Haar, Schminke ins Gesicht und noch eine "Xaver-Rum-Cola"-Mischung in den Kopf - dann konnte es losgehen.

Samstag 22:00 Uhr Diskothek Heigl, Schirmitz
Tanzfläche gerockt - Wodka mit den Russen - 1, 2, 3 oberkörperfrei - Pfeffi aus Longdrinkgläsern - deine Augen manchen bling bling - blankgezogen - alles dreht sich - Licht aus ...

Sonntag 08:00 Uhr Pension Christian, Schirmitz
Das schlimmste an einer geilen Party ist so oft der Morgen danach. Und so fühlten sich viele beim Blick auf den/die Zimmergenossen/in gleich wieder an die Liedzeilen der vergangenen Nacht erinnert: "Mit 'nem dicken Schädel wach ich auf, mein ganzes Bett ist nass. Ich weiß nichts mehr, ich glaub ich hab die letzte Nacht komplett verpasst. Ich sag: Lieber Tag wird bitte nich schlimmer. Doch aufm Weg ins Bad, liegt da ne Leiche mitt'n im Zimmer." ... Doch was wirklichen Teamspirit ausmacht, ist wenn man nach so einer Nacht KOMPLETT und ohne Ausfälle sich zusammen dem zu hellen Licht und den kommenden Herausforderungen des Tages stellt. Die bewundernden und respektvollen Blicke der anderen Teams waren uns sicher!

Sonntag 09:30 Uhr Dresdner Ice Pilots vs. Spartak Deggendorf
Was macht man nicht wenn man gegen russischen Hockeyspieler aus Deggendorf das erste Spiel hat? Richtig, am Vorabend mit eben diesen Wodka zu trinken. Dementsprechend spielten die Deggendorfer die Pilotencrew ziemlich nackig und in der Abwehr stand man oft so blank da, wie zur Playersparty Stunden zuvor. Da half auch die Unterstützung von Gastspieler Rocky nicht, der uns am Finaltag unterstützte. Aber auch hier - cooler Typ!

Sonntag 11:30 Uhr Dresdner Ice Pilots vs. ATS Kulmbach
Ein Spiel an das sich keiner so richtig erinnern kann. Nicht einmal das Ergebnis ist irgendwo hängen geblieben oder dokumentiert. Wir haben uns aber sagen lassen, wir hätten verloren.

Sonntag 14:00 Uhr Dresdner Ice Pilots vs. Ice Hogs Weiden
Unser letztes Spiel im Turnier und nun sollte es endlich für einen Sieg reichen. Alle waren wieder relativ fit und definitiv hochmotiviert um das geile Wochenende mit einem Sieg zu verabschieden. Leider konnte unser reicher Center das Eröffnungsbully nicht durch Hypnose gewinnen und der Spieler der Ice Hogs versenkte knallhart vom Mittelpunkt. Auch das kurz darauf folgende 0:2 war kein Genickschlag für die tapfer kämpfende Pilotencrew. Flo belohnte sich mit einem tollen Coast-to-Coast Solo und dem Abschluss zum 1:2 für eine klasse Turnierleistung. Die Piloten versuchten im Anschluss daran nochmal alles, aber leider konnte auch keine 5-3 Überzahl nicht mehr zum Ausgleich genutzt werden, so dass auch das letzte Spiel knapp verloren ging.

Sonntag 17:00 Uhr Siegerehrung
Ein Turnier ist nur richtig schön und erfolgreich wenn man am Ende verdient einen Pokal mit in die Heimat nehmen kann. Und hier zeigte sich, dass die Flugstaffel die Prioritäten absolut richtig gesetzt hatte. Denn neben dem Pokal für den überragenden 8. Platz, erhielten wir hochverdient auch den Pokal als "Party Animals". Und während der verdiente Turniersieger, die Bayern Rangers, nur einen Pokal in die Vitrine stellen kann, packten die Ice Pilots gleich zwei ins Handgepäck für den Rückflug in die Heimat.

Sonntag auf der Heimfahrt
Der Luxus als Beifahrer auf der Heimfahrt nach solch einem Wochenende ist, dass man die vergangenen Stunden schon einmal Revue passieren lassen kann. Man kann entspannt die Augen schließen und sieht zwei Tage die absolut genial und mit zahlreichen Highlights gespickt waren. Zu allererst, DANKE für die perfekte Organisation des Turniers an die Puckbusters Weiden und natürlich auch für die Einladung. Danke an die anderen Teams für die fairen Spiele, die vielen Gespräche zwischen den Spielen und die geile Party. Wir hoffen, dass wir viele von Euch auf zukünftigen Turnieren wiedersehen werden. Danke an unsere Gastspieler Tobi, Flo, Benni und Rocky, dass ihr euch mit so einem bunten Haufen aufs Eis gewagt habt. Ihr habt perfekt zum tollen Wochenende beigetragen und ins Team gepasst. Ihr seid immer herzlich in Dresden willkommen, wir zeigen euch gern den wilden Osten. Spätestens nächstes Jahr, gleicher Ort - sehen wir uns wieder. Danke Lisa für den perfekten Job als Fotografin, Security, Flaschenauffüllerin, Maskottchen, Bodyguard und Stütze. Wir hoffen, dass Du jetzt nach dem Ende Deiner Eishockeykarriere dem Sport verbunden bleibst. *wink*-Emoticon

Danke Sandra, Jana und Kevin, als Pilotsanwärter habt Ihr perfekt ins Team gepasst. Wir hoffen, wir konnten Euch zeigen was die Piloten ausmacht und was nicht, für was die Piloten stehen und für was nicht. Es wurden jedenfalls ordentlich Pluspunkte für die Bewerbungsmappe gesammelt um in der neuen Saison ein Trikot mit eigenem Namen zu tragen. ;-)

Und zu guter Letzt natürlich auch ein riesengroßes Danke an die Stammpiloten, die mal wieder für ein echtes Highlight in der Ice Pilots Geschichte gesorgt haben. Lasst uns genau den Teamgeist, den Ehrgeiz und den Spaß in die neue Spielzeit mitnehmen, dann wird es eine geile Saison!

31.12.2015 - Pokalniederlage in Niesky - Quo vadis, Ivo F.?

Manchmal sagt ein Bild viel mehr als tausende von Worten. Ist der Erfolgszug für den Trainer der Ice Pilots, Ivo F.,längst abgefahren, befindet er sich bereits auf dem Abstellgleis abseits vom Haifischbecken Dorfteichliga? Fragen die sich die zahlreich anwesenden Medienvertreter bereits am Abfahrtsort zum Pokalspiel in Niesky gegen die Biber Kunnersdorf am vergangenen Dienstag stellten. Denn neben Willy (schwang seinen Pinsel) und Silvio (wiedereinmal unbekannt verschollen) war auch vom Trainer nichts zu entdecken. Gerüchte machten den Umlauf, dass er sich allein im Trainerbüro eingeschlossen hätte und bereits sein XING-Profil aktualisiert und auf den einschlägigen Jobportalen (Stepstone, Job24 xHamster etc.) nach einem neuen beruflichen Betätigungsfeld sucht. So wagten überschaubare 11 Spieler und Aushilfstrainer Patrick K. (Er wurde heimlich beim Einpacken einer Säge beobachtet) den Ausflug ins beschauliche Freiluftstadion nach Niesky.

Doch der Minikader zeigte sich von den Querelen im Umfeld äußerst unbeeindruckt. Aus einer starken Defensive heraus, mit einem stark haltenden Perry im Tor, startete insbesondere die Scoringline um Sprite, Hoffi und Seller immer wieder kreuzgefährliche Angriffe. So war der Pausenstand von 3:0 nach dem 1. Drittel für die Piloten (2x Sprite, 1x Hoffi) alles andere als unverdient und fast sogar um ein oder zwei Tore zu niedrig.
Auch im zweiten Spielabschnitt konnten die Piloten das Spiel lange offen halten. Auch wenn die mit drei vollständigen Reihen angetreten Gastgeber den Druck auf das Tor der Flugstaffel stetig erhöhten. Doch in der 37. Spielminute konnten die Biber mit dem Tor zum 3:3 erstmals ausgleichen. Dem Vorausgegangen war u.A. ein unglückliches Eigentor mit der Schulter von Martin zum 2:3. Die Flugstaffel musste sich doch nur kurz schütteln und schlug nur eine Minute später, in Person von Sprite (Glückwunsch zum Hattrick - Kiste wartet) mit dem 4:3 zurück. Leider wussten die Biber eine ebenso passende Antwort darauf und kamen noch vor der zweiten Drittelpause zum 4:4 Ausgleich. Kurze Schrecksekunde dabei noch zusätzlich für die Pilots, als Hoffi beim Rettungsversuch in dieser Situation schmerzhaft mit dem Torpfosten kollidierte. Obwohl er zunächst nur gestützt das Eis in Richtung Kabine verlassen konnte, kehrte er zum Schlußdrittel wieder mit voller Energie auf das Eis zurück.
Dort gelang den Piloten dann wieder ein Start nach Maß. Meta zog einfach von der blaunen Linie ab und überraschte den Biber Goalie mit einem Flachschuss zur erneuten Führung. Der aufopferungsvolle Kampf des Minikaders gegen einen laufstarken Gegner kostete dabei natürlich unheimlich Kraft, so dass den Gastgebern 10 Minuten vor Spielende der Ausgleich zum 5:5 und nur wenige Minuten später die erstmalige Führung gelang. Die Piloten mobilisierten dennoch die letzten Kraftreserven konnten dem Spiel aber leider keine abermalige Wende mehr geben. Mit seinem ebenfalls dritten Treffer zum 7:5 machte der beste Spieler der Gastgeber, Jonas Hartmann, den Deckel auf eine spannende Partie.

Die dezimierte Flugstaffel scheidet damit aus dem diesjährigen Pokalwettbewerb aus, konnte aber mit erhobenen Haupt die Heimreise in die Landeshauptstadt antreten. Ein fader Beigeschmack verbleibt jedoch trotzdem, da mit ein paar Spielern mehr durchaus der Einzug in die nächste Pokalrunde möglich gewesen wäre. Die Ice Pilots gratulieren den Kunnersdorfern zum Einzug ins Pokalhalbfinale und wünschen dort viel Erfolg gegen die Spitzer Eiseiligen.

Noch auf dem Parkplatz in Niesky diktierte das Vorstandsmitglied Stephan M. den anwesenden Medienvertretern in die Mikrofone, dass der Vorstand überraschend weiterhin hinter dem Trainer steht. Trotz des Ausscheidens im Pokal und nur theoretischen Chancen auf den Meistertitel in der DTL, vertraut man dem Konzept der sportlichen Leitung. Wie solche Treuebekundungen zu werten sind zeigt der Blick in Richtung DEL, Bundesliga und NHL ... Nur mit einem Sieg am 03.01.2016 gegen die Blauen Teufel Niederalbersdorf könnte Ivo F. wohl zunächst die Kritiker verstummen lassen und die Fanseele beruhigen. Wir werden sehen ...

Dresdner Ice Pilots Insider: Neuer Sponsorenvertrag

"Ein Eishockeyverein muss wie ein mittelständisches Unternehmen geführt werden" - Kaum jemand, der sich für den Eishockeysport interessiert, hat diesen Satz nicht so oder so ähnlich schon einmal gehört. Doch wie schafft man genau das, ohne Netto und Brutto zu verwechseln, die stetigen Wohnungswechsel und den teuren Zweitwohnsitz des Trainers im Schlosspark zu finanzieren, den überdurchschnittlichen Radlerverbrauch des Vereinsanwalts und unserers Primaballerina Primaczenko zu stemmen oder die horrenden Bußgeldforderungen des Lankreises Bautzen zu erfüllen? Richtig, man positioniert die richtigen Leuten an den richtigen Stellen und hofft das Alles fuktioniert und gut geht. Einen solchen Glücksgriff haben die Ice Pilots mit Ihrem umtriebigen Sponsorenbeauftragten Stephan "Schwatte" Müller getätigt. Weltexklusiv veröffentlicht nun die Onlineredaktion der Ice Pilots Auszüge seines geheimen Tagebuchs:

Geh nicht fort - trink vor Ort! Das dachte ich mir, als ich 2013 meine heimische Adler Brauerei aus Coswig völlig überrascht in der Dresdner Neustadt als Geheimtipp an jeder Ecke entdeckte. Ich nahm an, wer es schafft sich im Dresdner Szeneviertel zu etablieren, muss ein gutes Bier brauen! Nach mehreren Verkostungen landet das Lößnitz Pils nun auch öfters in meinem Einkaufswagen!





Als ich mal wieder ein etwas anderes Geburtstagsgeschenk benötigte, und zufällig vor der Adler Brauerei in Coswig stand, schaute ich mal rein und fragte, ob man mir vielleicht weiterhelfen könne. Wie mir geholfen wurde, zeigt das Foto links! Und um es vorweg zu nehmen, es ist ein Einzelstück! Leider!

Diese freundliche und unkomplizierte Art der Mitarbeiter vor Ort machte mich neugierig und brachte mich auf eine Idee. Die Zusammenarbeit mit dem Hockeyteam das am besten Feiern kann. Nämlich uns! In zahlreichen Teambuilding-Maßnahmen haben die Piloten bewiesen was für Feierbiester sie sein können, so dass eine Kooperation mit der Lößnitz Brauerei, in meinen Augen, eine logische Schlussfolgerung war.

Nach einigen Gesprächen und kurzen Verhandlungen wurde man sich schnell einig, wie man voneinander profitieren könnte. Am 1. Oktober 2015 unterzeichneten beide Parteien, letztendlich freudestrahlend und mit einem leckeren Lößnitz Pilz, den Kooperationsvertrag für die neue Saison 2015/16.
Die Dresdner Ice Pilots bedanken sich bei Herrn Krutz, dem Geschäftsführer der Adler Brauerei, in das in uns gesetzte Vertrauen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!




Denn "Lößnitz Pils so spricht die Sage, schmeckt nach dem Spiel und auf der Trage". Und wer nun Neugierig geworden ist, den empfehlen wir am 2. Adventswochenende, diesmal vom 4. bis 6. Dezember, den Coswiger Weihnachtsmarkt zu besuchen. Genauere Infos findet ihr hier.

Derby zum Saisonauftakt, Prellböcke mit Schützenhilfe

Auswärtsspiel mit kurzer Anreise! Nicht in Bestbesetzung, aber hoch motiviert gingen die Dresdner Ice Pilots in das erste Punktspiel gegen die Prellböcke. Gleich von Beginn an zeigten die Piloten, dass man heute kein angenehmer Gast sein wollte und so machten sie mächtig Druck auf das gegnerische Tor. Die Prellböcke schon etwas beeindruckt, konnten sich in dieser Phase des Spiels nur selten spielerisch aus dem eigenen Drittel befreien. Oft hart an der Grenze des Erlaubten verteidigte die Heimannschaft das eigene Tor. Nachdem der Schiedsrichter ein Einsehen hatte, gab es in der 12. Minute eine Strafe für die Prellböcke. Diese Möglichkeit der Überzahl blieb noch folgenlos. Doch im Anschluss nutzte unsere #16 Martin Otto das Durcheinander aus und schoss einfach mal auf den Kasten. # 37 Hektor im Tor der Prellböcke sah bei diesem sehr unglücklich aus wobei er sicherlich die Scheibe erst hinter der Linie zu Gesicht bekam. Im Anschluss wurde das Spiel ausgeglichener und es gab auf beiden Seiten Torchancen. In der 16. Minute machten die Prellböcke aus einem Konter dann den Ausgleich. Erst im Nachschuss gelang der #89 Marco Meiling unsere #51 Kessi im Tor zu bezwingen. Mit diesen Ergebnis ging es in die Kabine.

Der zweite Abschnitt der Partie wurde wieder mit viel Tempo begonnen. Nur waren es diesmal die Prellböcke die eine Unachtsamkeit unserer Verteidigung ausnutzten und im Getümmel vor dem Tor den Puck irgendwie über die Linie brachten. Zwei Minuten waren da gerade im Drittel vergangen und der Torschütze war #27 Kevin Furrer. Doch die Piloten ließen sich nicht hängen und nur eine Minute später krönte #87 Thomas Hoffmann seine starke Leistung mit dem Ausgleich. Im Eins gegen Eins setzte sich Hoffi durch und ließ Hektor keine Chance indem er die Scheibe unter die Latte zimmerte. Jetzt versuchten die Schiedsrichter durchzugreifen, was bedeutete, das Piloten auf die Strafbank mussten. Kurz aufeinanderfolgend wurden erst die #87 Hoffi und eine Minute später die #9 Keith McCanna in die Kühlbox geschickt, sodass die Piloten ein 5 gegen 3 überstehen mussten. Was uns durch ein gutes Stellungsspiel auch gelang.Im Anschluss war es mal wieder Zeit sich weniger dem Eishockey sondern vielmehr der gepflegten Konversation zu widmen. Die Protagonisten des Duells kennen sich seit längerem "Lord Schröder" forderte wild vor sich hin gestikulierend "Luke Blasius" heraus. Dieser wollte sich aber nicht der dunklen Seite der Macht hingeben, drehte ab und bekam trotzdem zwei Minuten. So hatten beide "Jedi Ritter" die Möglichkeit sich abzukühlen. Gegen Ende des zweiten Drittels machten die Prellböcke noch mal richtig Druck und die Pilotenstaffel hatte mächtig zu tun nicht wieder in Rückstand zu geraten. Bis zur Pausensirene sollte sich nichts mehr an der Anzeigetafel ändern.

Im letzten Drittel wurde von Anfang an hart um jeden Scheibenbesitz gekämpft und keiner wollte den ersten Fehler machen. Dies übernahm dann auch der Referee. In der 44. Spielminute kam ein Spieler der Prellböcke hinter dem gegnerischen Tor zu Fall und der Schiedsrichter zeigte eine Strafe an. Bis zu diesem Moment war die Entscheidung noch nachvollziehbar. Auf Nachfrage, um welches Vergehen es sich handelt gab der Schiedsrichter an den Gegnerischen Spieler fallen gesehen zu haben. Allein die unmittelbare nähe unserer #86 ließ den Schiedsrichter ein Foul schlussfolgern und er entschied sich, Steffen Blasius auf die Strafbank zu setzen! Im anschließenden Vier­Augen­Gespräch fielen ein paar Worte die der Schiedsrichter direkt mit einer zehnminütigen Disziplinarstrafe honorierte. Ab diesen Zeitpunkt waren wir etwas unsortiert. Die zwei Minuten Unterzahl überlebte man noch unbeschadet, aber eine gewisse Unruhe im Spiel der Ice Pilots war nicht zu übersehen. Den wohl entscheidenden Bock schoss dann unser "Schwatte" (#7) ab. Etwas übermotiviert ging er in einen Zweikampf, sein Gegenspieler fiel und wir waren wieder in Unterzahl! Diesmal nutzten die Prellböcke die Überzahlsituation aus und schossen kurz vor Ablauf der Strafe den Führungstreffer. Torschütze war #15 Maik Hiemann. Die Ice Piloten versuchten nochmal alles nach vorn zu werfen, waren aber letztendlich vor dem gegnerischen Kasten zu ungefährlich. In der 53. Spielminute erhöhte #71 Rene Seidel dann noch auf 2:4. Mit der Herausnahme des Torhüters versuchte der Trainer Ivo Flöter noch mal das Blatt zu wenden, aber im Kopf waren die Piloten wohl schon geschlagen, denn ein Treffer gelang nur noch den Prellböcken. Per Empty Net Goal machte erneut #27 Kevin Furrer den Deckel zum 2:5 Endstand drauf. Rückblickend kann man von einem starken Auftritt beider Mannschaften in der Saison 2015/16 sprechen.

Schade war, dass die Prellböcke nicht in der Lage waren zwei neutrale Schiedsrichter aufzustellen. Ein Spiel zu pfeifen ist schon schwer genug. Wenn man aber in solch einer erwartungsgemäß engen Begegnung sagt, dann macht ´s halt unser Torhüter und Trainer, hat dies immer einen faden Beigeschmack!

Auswärtsspiel bei den Büffeln

Das Wochenende steht vor der Tür und wie kann man es besser beginnen als mit einem heißen Duell in der OsH-DTL. Der Puck fällt heute Abend 20.00 Uhr im Gründelstadion in Geising zwischen den gastgebenden Eisbüffeln aus Borna und den Ice Pilots. Während sich die Eisbüffel mit einem Sieg weiter beste Chancen im Kampf um die Meisterschaft ausrechnen könnten, geht es für die Ice Pilots zunächst einmal um Wiedergutmachung für die Heimpleite gegen die Prellböcke. Positiver Nebeneffekt wäre bei einem Sieg der Piloten auch der Erhalt der winzig kleinen Titelchance.
Spiele gegen die Büffel waren schon in der Vergangenheit immer etwas ... speziell. Man erinnert sich nur an das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams in der DTL als im entscheidenden Penaltyschiessen von einem noch heute aktiven Piloten der Puck im Mittelkreis vergessen wurde. Oder an die Umstände beim knappen Sieg der Pilotencrew im vergangenen Jahr, als die Büffelverantwortlichen wild mit dem Regelbuch wedelnd durch die EnergieVerbundArena getobt sind. Nicht erst seit diesem Tag gelten die Büffel in Insiderkreisen als "Die Hüter des heiligen Regelbuchs". Kein Paragraph der Spielordnung der von den Bornaern nicht im Schlaf rezitiert werden könnte. Die Piloten sind jetzt schon gespannt welche Regelverletzungen bereits vorm ersten Bully von den Büffeln reklamiert werden. Mit geputzten Schlittschuhen, ordentlich gekämmten Haar und frisch rasiert werden morgen die Pilotinnen und Piloten die Reise in Richtung Geising antreten um hoffentlich zumindest ausrüstungstechnisch und optisch den Regeln der Eishockeypuristen zu entsprechen.
Sportlich gesehen spielen die Büffel bisher eine starke Saison. Verlustpunktfrei thronen die Bornaer mit einer makellosen Bilanz von 5 Spielen - 5 Siegen an der Tabellenspitze. Die Transfers aus Schönheide zeigten sich zumindest bis jetzt als erfolgreiche Maßnahme der Büffelverantwortlichen für den unbedingt gewollten Titelgewinn. Traditionell wurden die Büffel in der Vergangenheit immer von einer großer Fanschar unterstützt. Zum Büffelcup zwischen den Eisbüffeln und den Eisfüchsen aus Rosenthal platzte das Eisstadion förmlich aus allen Nähten und die umliegenden Ortschaften waren für die Zeit des Spiels menschenleer. Leider hat das Interesse, im Vergleich zu den Hochzeiten um die Jahrtausendwende, etwas nachgelassen. Dies liegt sicherlich auch an der Vielzahl von anderen Freizeitangeboten in Borna-Gersdorf begründet(Zitat Wikipedia: "Die Jugend, besonders aus Ottendorf und Friedrichswalde, trifft sich gern im Club am Rückhaltebecken, einer ehemaligen Baubaracke, zum Quatschen, Billard oder Tischtennis spielen oder zum Feiern").
Die Ice Pilots freuen sich auf ein spannendes und hoffentlich erfolgreiches Spiel am heutigen Abend und laden natürlich selbstverständlich alle Fans zur Unterstützung nach Geising ein. Aus Insiderkreisen lässt sich zudem vernehmen, dass auch eine größere Fraktion der Prellböcke dem Spitzenspiel am Abend beiwohnen wird.

Rückblick Januar 2015

Mit dem 3:8 gegen die Prellböcke Dresden begann der Januar für die Pilotencrew alles andere als optimal. Im Prestigeduell ließen die Piloten die bisher im Saisonverlauf gezeigten Tugenden absolut vermissen. Ohne Abgeklärheitheit beim Torabschluss, ohne konsequentes Defensivverhalten, ohne die zum Erfolg notwendige Laufbereitschaft aber dafür mit mangelnder Disziplin der Flugstaffel ging der Sieg der Prellböcke auch in dieser Höhe durchaus in Ordnung. Einzig der bis zum Schluss nicht aufgebende #87 Thomas zeigte an diesem rabenschwarzen Samstag Normalform. Die Piloten gratulieren den Eisenbahner selbstverständlich zum verdienten Sieg und zum ersten großen Schritt in Richtung Meisterschaft. Mit Prellböcken in dieser Form dürfte es den anderen Teams der OSHL-DTL schwer fallen den Titelverteidiger zu stoppen. Einzig in Hinsicht Humor, Ironie und Satire benötigen zumindest noch einige Prellböcke Nachhilfe von Ihrem Teamkapitän #11 Tommy. Bei aller Rivalität soll nicht vergessen werden, dass immer noch der SPASS am Eishockey im Mittelpunkt stehen soll. Erste Gehversuche auf diesem dünnen Eis zeigten die Prellböcke mit dem durchaus witzigen Video nach dem Derbysieg (zu finden auf der Facebbokseite der Prellböcke). Schade dass aber dazu die Presseabteilung der Piloten keine Einladung erhalten hat. Gern hätte man sich den seriösen Journalisten gestellt und die Fragen zum Spiel im seltenen aktzentfreien Hochdeutsch beantwortet.

Am 14. Januar 2015 luden die Eistiger Liebenau die Ice Pilots zum Freundschaftsspiel in das beschauliche Geising ein. Eine Chance für diejenigen Piloten wichtige Spielpraxis zu sammeln, die im bisherigen Saisonverlauf nur wenig Eiszeit erhielten. Mit zwei Reihen angetreten siegte die Flugstaffel knapp, aber verdient mit 6:5 in einem absolut fairen Spiel gegen den ehemaligen Ligakontrahenten. Der Termin für das nächste Aufeinandertreffen steht bereits schon fest und die Ice Pilots bedanken sich bei den symphatischen Tigern aus dem Gebirge für die Einladung und das schöne Spiel.

Am vergangenen Wochenende ging der Sonntagsausflug für Teile der Flugstaffel mitten ins Nirgendwo von Ostsachsen, nach Niesky. Die Biber aus Kunnersdorf hatten zum freundschaftlichen Vergleich ins Freiluftstadion geladen. Bei endlich einmal winterlichen Temperaturen erlebten die Zuschauer ein wahres Torfestival. Nach drei abwechslungsreichen Dritteln setzten sich die Piloten am Ende knapp mit 12:11 gegen die Gastgeber durch. Die zwei bunt gemischten Angriffsreihen und die drei Defensivpärchen plus #18 Sarah im Tor überzeugten vorallem durch Kampfkraft und unbedingten Siegeswillen. Auch nach einem zwischenzeitlichen 6:9 Rückstand zur Hälfte des letzten Drittels gaben die Piloten nicht auf und drehten, durch einen wie entfesselt aufspielenden Paul angeführt, das Spiel nocheinmal zu ihrem Gunsten. Außerdem geht ein Glückwunsch an Xaver für den ersten vielversprechen Einsatz im lila-weißen Trikot und ein herzliches Dankeschön an die lokale Unterstützung für die Betreuung der Pilotencrew. Es ist immer wieder schön für die Piloten, wenn man auch in den entferntesten Ecken von Sachsen auf die Unterstützung der Fans bauen kann. Natürlich bedankt sich die Pilotencrew auch für die Einladung der Biber Kunnersdorf und freut sich auf ein hoffentlich ebenso spannendes Rückspiel in der Zukunft.

Derbyniederlage vor Rekordkulisse

Wahre Größe zeigt sich in den Stunden eines überragenden Sieges aber auch in den Stunden einer bitteren Niederlage. Deshalb Glückwunsch und Gratulation an die Prellböcke Dresden zum verdienten Derbysieg!

Stellungnahme zum Artikel der Abteilung Eishockey im ESV Dresden e.V. (T minus 1)

Etwas überrascht haben heute die Piloten den Artikel der Abteilung Eishockey im ESV Dresden e.V. auf der Homepage des morgigen Derbygegners zur Kenntnis genommen. In einer umgehend einberufenen Krisensitzung der Entscheidungsträger wurden zeitnah Lösungen und Antworten zu den aufgestellten Behauptungen bzw. erhobenen Vorwürfen erarbeitet. Die Piloten bitten trotz des immensen Interesses bei regionalen und überregionalen Medienanstalten von weiteren diesbezüglich Presseanfragen abzusehen. In der offziellen Pressekonferenz nach dem morgigen Spiel steht der Pressesprecher den anwesenden Medienvertretern gern für Fragen zur Verfügung. Nach hitziger und kontroverser Diskussion wurde zunächst die folgender Pressemeldung der Dresdner Ice Pilots e.V. erarbeitet:

  • 1. Bezüglich des fehlenden bzw. nicht zufriedenstellenden Caterings zu den letzten Punktspielen hat sich die Pilotencrew dazu entschlossen, den Gästen morgen ordentlich einzuschenken. Als Spezialangebot gibt es zudem endlich wieder das sehr beliebte "Bautzner Sandwich", serviert von den Brüdern Blasius zum einmaligen Derbysonderpreis "2 für 1 - einmal bezahlen und doppelt geniesen"!
  • 2. Als Dresdens wirtschaftlich gesündester Eishockeyverein wollen und können die Ice Pilots bereits seit mehreren Jahren auf das Kassieren von Eintrittsgeldern verzichten. Als ein tief in der Region verwurzelter Verein sehen sich die Piloten zudem in der Verpflichtung allen Bevölkerungsschichten das Erlebnis "Pilots on Ice" zu ermöglichen. Selbst beim topbesetzten internationalen DHHC blieb die Kasse zu, um zahlreichen Prellböckespielern einmal das Einatmen vom Flair des internationalen Spitzeneishockeys zu ermöglichen.
  • 3. Im Vereinsarchiv ist die Geschichte der Dresdner Ice Pilots lückenlos dokumentiert. Es versteht sich dabei von selbst, dass auch vor einem Derby nicht jede Anekdote oder Begebenheit aus der Vergangenheit in der Vorberichterstattung zum Spiel Beachtung finden kann. Wenig überrascht dagegen zeigt sich die PR-Abteilung der Piloten davon, dass es von Seiten der Prellböcke nur eine minimale Vorberichterstattung zum Spitzenspiel gab. Die Vereinschronik der Eisenbahner, insofern überhaupt eine existiert, muss wohl noch sehr leer und jungfräulich sein, so dass erst nach intensiver Recherche auf der Internetpräsenz der Piloten ein Erfolgserlebnis aus der Vergangenheit durch die Onlineredaktion der Prellböcke entdeckt werden konnte. Aber das ist bekanntlich das traurige Los vieler Retortenvereine.
Der Dresdner Ice Pilots e.V. ist sich sicher, seine Sichtweise auf die Dinge und die erhoben Vorwürfe klar dargelegt zu haben. Demzufolge sollte nun einem spannenden, kampfbetonten und hochklassigen Derby nichts mehr im Wege stehen.

Greetz from down under - jetzt spricht der Ex-Präsi (T minus 1,5)

Bevor es später am Tag mit der aus den letzten Tagen gewohnten brandaktullen Berichterstattung vom Derby weiter geht, gibt es zunächst einen ganz exklusiven Gruß vom anderen Ende der Welt. Selbst dort erwartet man bereits gespannt auf den morgigen Abend wie die Worte vom Ex-Präsidenten FP$ zeigen:
Wer kennt sie nicht die herkömmlichen Supersportereignisse: El Clásico - Super Bowl - NHL Winter Classic. Doch in Zeiten durch gesichtslose Söldnerteams verkommener Profiliegen geht der Trend eindeutig zu lokalem Sport.
Die OSH-DTL - Recreational-Hockeyleague hat diesen Megatrend frühzeitig erkannt. Hier fighten seit Jahren in Bodenhaltung gewachsene Teams gegeneinander. Deren Fans können nicht nur die Namen jedes Spielers fehlerfrei buchstabieren, sondern wissen auch noch in welchem Friseurladen deren haarverlängerte wasserstoffblondierte Ex gerade jobt (solange die DSDS-Bewerbung noch läuft). Allein das ist den cleveren Ligamanagern jedoch nicht genug. Um den Hype auf die Spitze zu treiben, wird mit den Spielansetzungen extrem sparsam umgegangen. Kommt es dann zum Aufeinandertreffen zweier Topteams, wie morgen "Ice Pilots vs. Prellböcke", gehen verständlicherweise die Superlative schnell aus. So gesehen beschreibt es "El OSH-DTL Super Classico" vermutlich noch recht bescheiden.
Schon 2012 fiel Verantwortlichen beider Teams auf, dass das Niveau dieses Spiels für eine Hobby-Liga inzwischen ungewöhnlich hoch ist. Über Sieg und Niederlage entscheiden wie in höheren Ligen Aufstellung (zu verbüßende Matchstrafen), Tagesform, Taktik, Goalies und "unforced errors" (oder besser gesagt Aufenthalt auf der Strafbank). Es werden nur Spieler aufgeboten, die das Einmal-Eins des Eishockeys (d.h. 3 Dinge auf einmal tun: Puckkontrolle, Laufen UND Schauen) beherrschen. Möchte-Gern-Spieler die mit Puck und gesenktem Haupte an der Bande herumdümpeln, ohne das kommende Unheil zu sehen (der Autor weiß wovon er spricht), sind Fehlanzeige. So sind Verletzungen von einem dieser Duelle kaum überliefert und als angenehmer Nebeneffekt müssen die medialen Nachberichte des Unterlegenen nicht auf das gängige Loser-Trash-Vokabular (einseitig rauh, unsportlich, schmutzig, ...) zurückgreifen, sondern können sich stattdessen besser auf die Rechtschreibung konzentrieren.
Qualität setzt sich also durch und es ist kein Wunder, dass das Interesse an diesem Spiel überregional ist und inzwischen, neben der Wettmafia, Fans in den entlegendsten Ecken der Welt mitfiebern. In diesem Sinne:
No worries, let's go for it !

Piloten heiß wie Frittenfett - Infos vom Abschlusstraining (T minus 2)

Fast direkt vom Eis gibt es die aktuellsten Neuigkeiten vom Abschlußtraining der Ice Pilots am heutigen Donnerstagabend. Chefcoach Ivo durfte gleich mit insgesamt 4 1/2 Reihen hochmotivierten Flugpersonal die letzten Probeflüge für den kommenden Samstag drehen. Taktische Geheimnisse und Finessen wollte die Flugstaffel natürlich nicht verraten aber ein paar Informationen konnten wir einigen Piloten trotzdem entlocken. Fanta (Name von der Redaktion geändert) zeigte sich begeistert über eine extra für ihn zugeschnittene Übung. Gerüchteweise mussten sich einige Piloten abwechselnd ein Prellbocktrikot mit der #75 überziehen und nachdem sie sich von Helm und Handschuhen entledigt hatten im Höchsttempo hinter den eigenen Mitspielern vor Fanta verstecken. Es gelang nur den Wenigsten ...!
Andreas S. dagegen zeigte sich mit einem topmodischen Halstuch im Stewardessenlook auf dem Eis. Vielleicht ein kleiner Hinweis darauf ob er dem Prellbock Sven S. beim Suchen assistieren soll, wenn dieser wie üblich mal wieder die Handschuhe auf dem Eis verloren hat. Eine ganz andere Art der Spielvorbereitung bevorzugte das im Hechtviertel beheimatete Verteidigerduo. Man wollte heute nochmal richtig Energie für Samstag tanken und nach unbestätigten Informationen machten sie nicht einmal vor einer Autobatterie halt. Nicht nur die Beiden dürften damit für Spannung am Samstag sorgen. Für die nötige Schärfe dagegen soll einer neuer Sponsor mit seiner "Extra-Derby-Aktion" sorgen.

Geheimes Videomaterial vom 22.01.2011 aufgetaucht (T minus 3)

Am heutigen Tag erreichte uns Fanpost aus dem fernen Pulsnitz. Im dicken Umschlag eine VHS Kassette aus längst vergangenen Tagen. Pilots Fan AXL hatte den gestrigen Beitrag zum Anlass genommen um im privaten Pilotenmuseum nach Raritäten zu suchen. Hervogekramt hat er die wirklich einzigsten Bewegtbilder vom legendären Sieg am 22.01.2011. Erlebt nocheinmal die spektakuläre Aufholjagd der Crew, den durchaus eleganten Sturz von #92 Willy und ein ganz typisches Tor von #69 Ingo. Ganz im Retrostil gehalten ist dies die optimale Einstimmung auf den kommenden Samstag.
Apropos Stimmung - die Vorfreude aufs Derby scheint nun mittlerweile auch endlich auf dem Bahnhof angekommen zu sein. Ungewohnt ruhig zeigte man sich bis zu dem heutigen Beitrag auf der offiziellen Webseite. Alles Taktik bei den Mannen um Kapitän Tommy Bobe oder vielleicht doch die Angst vor gut gefüllter Halle als Verlierer vom Eis zu schleichen?

Piloten gegen Prellböcke - Ein Blick zurück (T minus 4)

Nur noch vier Tage bis zum Spitzenspiel der OsH-DTL am kommenden Samstag um 17.00 Uhr in der EnergieVerbundArena in Dresden. Ein wenig Zeit um kurz innezuhalten und einen kleinen Blick zurück auf die gemeinsame Geschichte beider Teams zu wagen.
Die Prellböcke, damals noch als Hartholz Hainsberg unterwegs, waren gemeinsam mit den Dresdner Ice Pilots Gründungsmitgliedern der legendären und mythenumrankten Dorfteichliga (DTL), dem Vorläufer der heutigen OsH-DTL. Somit kreuzte man bereits seit der Premierensaison 2002/03 regelmäßig die Kellen und ab und an auch die Handschuhe. Sowohl bei den Prellböcken (Jens Drechsler, Tommy Bobe, Steffen Müller, Mathias Kott, Frank Seidel und Gert Klötzer) als auch bei den Piloten (Andreas Krug, Andreas Zier, Uwe Sieler, Stephan Müller, Daniel Hanschmidt, Patrick Lahr und Andre Ziegenbalg) finden sich in den aktuellen Mannschaftskadern noch zahlreiche Männer (oder jetzt fast Rentner) aus diesen legendären Zeiten. Die Spiele waren seit jeher immer eng und spannend mit wechselnden Siegern. Professionell aufgestellt, insbesondere neben dem Eis, waren die Ice Pilots schon damals wie dieses rare Fundstück zeigt.
Der Hobbyeishockeyhype blieb natürlich auch den sensationsgeilen Medien nicht lange verborgen. Der Vorstand der Piloten gab schließlich dem international operierenden NoPay-TV Sender "Prohlis-TV" den Zuschlag und schloss einen lukrativen Exclusivvertrag mit dem aufstrebenden Medienmogul. Fortan setzte das Team um Sascha und Susan neue Maßstäbe in der Übertragung von Eishockeyspielen und begleitete die Ice Pilots im harten Ligenalltag mit der Kamera. Selbstverständlich waren sie auch dabei als Hartholz Hainsberg auswärts mit 2:0 besiegt werden konnte. Ganz tief im Archiv konnte dazu diese verstaubte Filmrolle zu Tage gefördert werden:

2007 folgte Hartholz Hainsberg dem Beispiel der roten Bullen aus Leipzig und tilgte seinen Namen und die komplette Tradition. Man kaufte sich gemeinsam mit den Radeberg Smilers die Lizenz des ESV Dresden e.V. um künftig als Prellböcke Dresden in der Eliteliga des deutschen Eishockeys um Punkte zu kämpfen. Zu spät merkte man jedoch, dass die Eisenbahner gar keine Spielberechtigung für die DEL innehatten und so kehrte man reumütig in den Schoß der noch viel elitäreren DTL zurück (Welcher aktuelle oder auch ehemaliger Spieler der DEL hat es auch nur zu einem Spiel in der DTL geschafft - richtig kein Einziger!). Fortan wedelten die Prellböcke mit Geldscheinen und lockten Eishockeysöldner aller Herren Länder an. Das bewahrte sie jedoch auch nicht vor legendären Niederlagen gegen die Pilotencrew. Besonders das Spiel am 22.01.2011 bleibt dabei besonders in den Köpfen der Eishockeytraditionalisten hängen. Als krasser Außenseiter drehten die Ice Pilots in einem fulminaten Schlussdrittel das Spiel noch zum 6:3 Sieg gegen die Millionäre vom Vorstadtbahnhof. Noch heute berichten die damals anwesenden Fans von den völlig konsternierten Gesichtern der Eisenbahner, die nach 60 Minuten eher an mit der Modelleisenbahn spielende Kinder erinnerten.
Am 10.01.2015 um 17.00 Uhr ist es wieder soweit: Helden werden geboren und tief enttäuschte Verlierer für immer gezeichnet - Zeit um Geschichte zu schreiben! Seid dabei wenn es wieder heißt: Flugstaffel gegen Bahnhofszubehör, smarte Jetpiloten gegen blaumanntragende Eisenbahner, Gut gegen Böse oder einfach nur Dresdner Ice Pilots gegen Prellböcke Dresden.

Spitzenspiel in Sicht (T minus 5)

Die Uhr tickt unaufhaltsam runter und das Derby am Samstag um 17.00 Uhr gegen die Prellböcke rückt für die Ice Pilots näher. Es wird nicht nur irgendein Derby sein, nein es wird auch eine Vorentscheidung um die Meisterschaft der OsH-DTL 2014/2015 sein. Grund genug um alle Fans, Sponsoren und Spieler in den nächsten Tagen auf das "Spiel der Spiele" einzustimmen. Nicht immer ganz ernst gemeint werden wir den Countdown gemeinsam mit Euch herunterzählen, damit Ihr am Samstag zusammen mit der Pilotencrew für einen hoffentlich denkwürdigen Abend sorgen werdet.
Heute seid Ihr alle aufgerufen ordentlich die Werbetrommel für das Spitzenspiel zu rühren. Als kleine Hilfe könnt Ihr gern das "Spielankündigungsplakat" ausdrucken und an den möglichsten bzw. auch unmöglichsten Stellen anbringen. Wir zählen auf Euch - heute und ganz besonders am Samstag um 17.00 Uhr in der Energieverbundarena!

Grünes Licht vom Tower zum Start ins Jahr 2015

Es hätte so schön sein können - traumhaftes Winterwetter, spiegelglattes Eis auf dem Schlossteich in Moritzburg, heißer Glühwein und Bratwurst auf dem Grill. Doch der Wettergott meinte es mit der Pilotenstaffel am letzten Tag des Jahres nicht besonders gut. Mit gepackter Ausrüstung waren die Piloten bereit zum Abflug "back to the roots". Kurzfristig musste jedoch der lokale Flughafenmanager Herr S. Neumann den geplanten Start auf unbestimmte Zeit verschieben. Aufgrund sicherheitstechnischer Mängel erhielt der Großflughafen "Moritzburger Schlossteich" keine Zulassung für den Start- und Landebetrieb (Foto oben). Auch das Alternativflugfeld von "Schwatte-Airlines" in Coswig konnte wegen nicht ausreichender Vereisung des Betriebsgeländes nicht genutzt werden (Foto unten).
Trotz der widrigen Umstände sind die Dresdner Ice Pilots gut ins neue Jahr 2015 gestartet und wurden dabei rund um den Globus mit einem gigantischen Feuerwerk empfangen. Danke dafür an alle Mitwirkenden!
Die Dresdner Ice Pilots wünschen allen Sponsoren, Fans und Crewmitgliedern ein erfolgreiches Jahr 2015 und hoffen ein zahlreiches Wiedersehen zum Punktspielknaller am 10.01.2015 um 17.00 Uhr in der EnergieVerbundArena gegen den amtierenden Meister, die Prellböcke Dresden.

10 Jahre Intersport Mälzerei

Die Dresdner Ice Pilots gratulieren dem Premiumsponsor "Intersport Mälzerei" zum 10-jährigen Firmenjubiläum und wünschen auch weiterhin maximalen Erfolg. Das Team um Geschäftsführer Dirk Müller unterstützt die Dresdner Ice Pilots bereits seit seiner Firmengründung als Hauptsponsor und ist derzeit mit seinem Logo auf den offziellen Teamjacken und mit einer Bande präsent.
Vorstandsmitglied Stephan Müller überreichte im Rahmen des 10. Winteropenings von "Intersport Mälzerei" ein kleines Dankeschön. Das Poster ist für alle Interessierten im Multimediabereich verfügbar.

Einmal Froschschenkel zum Saisonauftakt bitte!

Zum Saisonauftakt bescherte der Speiseplan bzw. Spielplan der OSHL den Icepilots gleich eines der Lieblingsgerichte - Frösche. Egal ob Froschrippchen geschüttelt und "on the Rocks" (2013) oder Froschschenkel süß-sauer (Januar 2014), Spiele gegen den Lokalkontrahenten waren für die Pilotencrew in der jüngeren Vergangenheit stets ein Festmahl. Und so hofften Chefkoch Ivo und sein Stellvertreter #55 Hanni auch in diesem Jahr wieder die passenden alten Zutaten, gewürzt mit neuen Elementen (Ligapremiere für Paul und Lukas!), für einen gelungenen ersten Gang in die neue OSHL-Saison zusammengerührt zu haben.
Ohne lange Vorbereitungen und Verkostungen schmissen die Piloten die Herdplatten sofort auf höchster Stufe an und kochten die Frösche von Beginn an weich. Es waren gerade zwei Minuten gespielt als Jungkoch #92 Willy die #7 Schwattwurzel ins Spiel brachte und dieser elegant zum 1:0 abstaubte. Nur wenig später griffen die Gourmetköche der 1. Reihe das erste Mal erfolgreich ins Menü ein. #71 Sprite sorgte für die notwendige Erfrischung und #9 Keith würzte mit dem 2:0 das erste Mal auf kanadische Art. Nachdem der erste Gang gemäß des Erfolgsrezepts ca. 15 Minuten vor sich hin köchelte, nahm der Chef de Cuisine #5 Eric den Rührlöffel selbst in die Hand und verknote die Froschbeine stilvoll zum 3:0. Der Rührlöffel gereicht hatte dabei wiederum #71 Sprite. Daraufhin wurde es etwas heiß in der Küche und so suchten erst #86 Steffen und dann kurz darauf #92 Willy etwas Abkühlung im Kühlhaus. Wenig später riefen die souveränen Restaurantester Tom und Patrick zur ersten Raucherpause.
Zum zweiten Gang hatten #86 Steffen und #92 Willy den Rückweg aus dem Kühlhaus noch nicht gefunden, so dass die jeweils verblieben drei Köche in der Küche Höchstleistungen abrufen mussten. Doch alle Deckel blieben auf den Töpfen, nichts brannte an oder kochte über. Wieder vollzählig belohnte sich #92 Willy selbst mit einem Leckerbissen zum 4:0 unter toller Mitarbeit des Küchenhelfers #39 Nick. Dieser mußte aber wenig später feststellen dass seine Ausbildung zum Sternekoch noch ein weiter Weg ist. Ein schwarzer Topfuntersetzer rutschte ihm vom Kochlöffel genau auf noch einen lebenden Frosch und von dort direkt in den Suppentopf. Chef de Tournant #18 Sarah bekam den Deckel nicht schnell genug auf den Topf und das Menü "Shutout" war verdorben. Für #86 Steffen wurde es dann etwas zu heiß und er zog sich zum cooldown auf seinen Lieblingsplatz ins Kühlhaus zurück. #71-Sternekoch Sprite zeigte daraufhin den geschätzten 50 Restaurantbesuchern dass man auch im größten Stress in der Küche und in personeller Unterbesetzung nur die Ruhe behalten muss. Mit seinem feinen 5:1 waren die Frösche vermeintlich endgültig gar gekocht. Assistiert wurde ihm dabei von #22 Neumi . Die Piloten drehten den Herd nun etwas auf Sparflamme und gestatteten einem Frosch die Flucht aus der Pfanne. Aber eigentlich auch keine Problem weil noch genug Ingredenzien für den dritten Gang im Kühlschrank lagen.
Den Startschuss zum Schlußgang gab der der Küchenbulle #86 Steffen. Trotz Dauerkühlung war er immer noch heiß genug um mit Hilfe von #9 Keith mit 6:2 die Nachspeise zu versüßen. Für das 7. Sahnehäubchen sorgte wenig später wiederum #7 Schwatte, der an diesem Abend einfach genau das richtige Näschen für den idealen Ort zum Abstauben hatte. Und was gehört auf eine echt gute Nachspeise? Natürlich noch ein Schuss Ahornsirup! Direkt aus Kanada exportiert vollendete #9 Keith das Festmahl mit dem 8:2.
Das 4-Sterne-Kochteam der Dresdner Ice Pilots bedankt sich beim Lieferanten der guten Essenszutaten aus dem Teich, den fairen und aufmerksamen Restauranttestern Tom und Patrick sowie bei den vielen und lautstärken Restaurantgästen. Das Michelin-Magazin bewertete das Menü als absolut gelungen und mit 3 Sternen, sieht aber noch Verbesserungen insbesondere in der Disziplin und Konzentration am Herd.

Sommerpausenrückblick - Teil 1

Sommerpause in der OSHL bedeutet noch lange nicht Pause für die Icepilots. Auf und besonders auch abseits des Eises glänzte die Pilotencrew bei den verschiedensten Aktivitäten.

Los ging es bereits im April beim Hobbyturnier von Jiri Sindelar in Bilina. Aufgrund zahlreicher Absagen reiste mit Sarah, Paul, Neumi, Silvio und Pat ein Miniminikader ins Nachbarland. Mit Verstärkung von den Black Porter Panthern, Dank an Nico und Dominique, spielte man jedoch ein echt starkes Turnier. Mit nur einem Wechselspieler hielt man gegen alle Teams gut mit und unterlag im Spiel um Platz 3 äußerst unglücklich nach Penaltyschiessen gegen mittlerweile amoklaufende Gastgeber aus Litvinov. Getreu dem Motto "Give blood, play Hockey" endete der Tag gleich für drei Piloten in der Notaufnahme vom Friedrichstädter Krankenhaus.
NHL-like ging es im Juni für die Flugstaffel weiter. Was macht ein Eishockeyspieler im Sommerurlaub außer grillen, Fußbal-WM schauen, Autos und Frauen abschleppen? Richtig - Golfspielen! Dank Schwattes überragende Kontakte zu den Reichen und Schönen der Dresdner High Society traf man sich auf dem Golplatz in Herzogswalde. Unter fachmännischer Anleitung von Golflehrer Marcus Lindner entwickelten einige Piloten ungeahnte Fähigkeiten auf der Driving Range. Marcus, der schon mit dem legendären Martin Straka die Golfbälle im Sandbunker gesucht hat, musste dann spätestens beim Putten die Überlegenheit der Eishockeycracks anerkennen und beim anschließenden Grillen seinen Wetteinsatz springen lassen. Aus unbestätigten Quellen ist übrigens zu hören, dass einige Piloten schon für den Kurs zur Platzreife heimlich trainieren und die Dresdner Flohmärkte nach passenden Equipment durchstöbern.
Sommerzeit ist natürlich auch Inlinehockeyzeit. Bei optimalen Bedingungen trainierte nur ein kleiner Teil der Crew gemeinsam mit den Pinguinen zweimal wöchentlich auf dem WM-Belag von 2013. Sprite, Eric, Silvio, André und Seller kämpften in der PPL um Punkte für die Black Sheeps und scheiterten leider an der Mission Titelverteidigung. Beim sehr gut besetzten 2. Inlinehockeyturnier des ESCD e.V. vertrat das Ronny-Kollektiv die Farben der Piloten. Unterstützt von Mischka, Aumi (beide Bex Bunnys), Mutzel und Kevin Geier (EHV Schönheide) erkämpften sich Paul, Sprite, Seller, Eric und Pat einen hervorragenden 4. Platz, gekrönt von einem Sieg gegen den Lieblingsgegner Golden Hornets Olbersdorf.